Ich versprühe meine verbrauchte Luft im Raum und verspüre bei jedem Einatmen diesen Druck, mit jedem Atemzug wird das Gefühl größer. Mein Kopf dreht sich wieder, vor meinen Augen wird es dunkel, wieder hell und dann flimmert alles um mich herum. Der Pfeifton von draußen, die Autos aus dem Hof und die Musik, die vor sich hin plätschert wird immer undeutlicher. Ich atme ein, da ist wieder dieser Druck. Und dieser Wille. Schon lange wurde er unterdrückt, doch nun bricht er hervor, und zerstört die glaserne Schutzschicht, welche mich beschützt vor mir selbst. Nach kurzer Pause atme ich ein, ich sehe das Rot, atme ein und der schwere, belastende Druck der letzten Tage, der letzten Woche, die Schuldgefühle, all diese Wut und dieser Schmerz, dieses Elend ist wie plötzlich weggeblasen. Prüfend ziehe ich die Luft hörbar ein, lasse die Luft wieder entweichen. Er ist weg. Endlich. Ich denke: Danke! Ich denke: Es tut mir leid. Ich denke: Isabelle! Dann wird das flimmernde Licht dunkel und tauche ab.
das sagt genau die richtige♥
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